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Es ist Montag, der 01.11.2026, und ich musste wieder ran. Heute war ich allerdings früher wach und auch auf den Beinen, als sonst üblich. Normalerweise ziehe ich die Zeit immer bis zum Ultimo und stresse mich selbst dann, um pünktlich auf die Arbeit zu kommen. Heute war das anders. Ich war fit, zuversichtlich und wollte früh auf sein. Ein gutes Zeichen?

Tatsächlich wurde es dann doch noch eng. Es gab noch zwei Bestellungen aus der Nacht, die ich noch machen und verpacken wollte. Leider ging der Drucker nicht so, wie ich das wollte. Dann noch Essen machen und und und. Am Ende wurde es 7:20 Uhr bis ich losgekommen bin, jedoch alles erledigt, was ich erledigen wollte.

Es hat gereicht, um genau 7:29 Uhr einzustempeln. Pünktlich, wie immer. Der Tag beginnt und das Chaos nimmt seinen Lauf. Zwei Leute in Urlaub, ein Azubi in der Schule. Ich muss für fast 3 arbeiten. Zumindest geht der Tag schnell vorbei. Aber eine Sache muss ich vom Arbeitstag noch erwähnen.

02.11.2026 – Das Karma schlägt zurück

Immer wieder wurde MIR gesagt, dass das Karma mich eines Tages treffen wird. Wie die Arbeitskollegin recht behalten sollte. Heute war dieser Tag. Und bitte seht mir nach, wenn ich hier mutmaßlich bösartig rüberkommen sollte, jedoch hat dies eine Herkunft. So wie man in den Wald hineinruft und so.

Besagte Arbeitskollegin terrorisiert das gesamte Team und auch vereinzelte Personen im Klinikum bereits eine ganze Weile. Einst waren wir Freunde, doch ich musste Anfang des Jahres erkennen, dass Freunde so nicht miteinander umgehen und ging auf Abstand. Aus Freunde wurden Bekannte, aus Bekannte wurden nur noch Kollegen. Ein Armutszeugnis.

Allerdings tat sie auch alles dafür, dass sich die Menschen um sie herum von ihr distanzierte. Eine solch toxische Frau, unfähig für Kritik und noch unfähiger, sich bei eindeutigen Fehlern zu entschuldigen – was erwartet man da noch groß? Selbst einen Versuch sich auszusprechen wurde binnen 3 Tagen von ihr eigenständig zunichte gemacht.

Nur noch 4 Wochen bis zum Ende

Mit einem sollte sie recht behalten: Sie überdauert mich. Nachdem ihre maßlos Art und Weise mich einmal mehr an den Rande des Wahnsinns trieb, habe ich eine neue Arbeit gefunden. SIE war der ausschlaggebende Grund. Nur dank ihrem Übergriff habe ich innerhalb eines Tages eine Jobanzeige gesehen, mich beworben, vorgestellt und zugesagt. Ich sollte ihr dankbar sein.

Die Verachtung wächst von Tag zu Tag und ich bin froh, wenn die Zeit an diesem Ort für mich endet. Dann beginnt eine innere Freiheit von diesem Menschen, die ich mir ersehne, zumal sie es gerade auf die Spitze treibt. Man kann sie nichts machen lassen, ohne hinterher mehr Arbeit als vorher zu haben. Wie einem kleinen Kind, dessen man hinterher räumt.

Viele fragen sich, was sie überhaupt noch dort macht oder warum sie nicht versetzt wird. Offenkundig scheint sie für die Arbeiten nicht geeignet zu sein. Und doch kommt sie mit allem durch. Sie verweigert teilweise die Arbeit und nichts passiert. Ein Systemversagen auf Kosten aller anderen Mitarbeiter, die das ertragen müssen und schlussendlich ebenfalls das Unternehmen verlassen werden.

Aber das ist nicht mein Problem. Es ist unglaublich schade zu sehen, wie ein Mensch ein Team so zerstören kann. Ich habe nichts als Mitleid und Verachtung übrig und bin teils froh, gehen zu können. Auf der anderen Seite werden mir die übrigen Menschen, das wahre Team, sehr fehlen. Wir haben etwas Großes aufgebaut, dass nun droht unterzugehen. Aber das, liebe Freunde, ist eine andere Geschichte.

Boxenstopp bei meinen Besties

Nach der Arbeit bin ich mit dem Rad noch zur Post gefahren, hab meine Pakete abgeworfen (sinnbildlich) und spontan zu meinen besten und einzigen Freunden. Die Kids waren da, immerhin haben beide Urlaub, was eine Frechheit ist. Mich einfach sitzen lassen auf der Arbeit. Naja, immerhin haben sie heute ja einiges verpasst. Karma und so.

Ich konnte zusehen, wie zwei Kids außer Rand und Band waren, positiv gemeint. Es war zwar laut, aber die Knirpse hatten Spaß und viel gelacht. Es war wirklich laut. Und zwischen dem Lärm sieht man die Ruhe in Person. Anne ist sicherlich nicht immer so, aber immer wieder ist das doch sehr erstaunlich und in höchstem Maße zu honorieren.

Jede andere Mama wäre bereits laut geworden oder hätte die Kinder angeschrien. Sie ist zurecht nach solchen Tagen platt, aber ein wahrer Ruhepol, an dem man sich erden kann. Irgendwann gab’s dann Essen und ich bekam Hunger. Bevor ich also alles weggefuttert habe, bin ich nach Hause 🙂 Und so endete der Tag einmal mehr.

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Tagebuch,